InphA

Nischenanbieter als behördliches Auftragslabor

Die InphA – ein Exot. Bei ihrer Gründung – damals noch als AMI-Nord GmbH – zog sie einen gewissen Argwohn auf sich: ein behördliches Labor als GmbH, kann das gut gehen? Die Geschichte hat gezeigt: es kann und zwar sehr gut! Die InphA hat sich problemlos in das bestehende Gefüge der deutschen OMCLs eingefügt und sich durch erfolgreiche Arbeit und überdurchschnittlichen Einsatz einen Namen und Ansehen im In- und Ausland erworben.

Und seit 2013 ist die Gesellschaft – nun unter dem Namen InphA – noch etwas exotischer geworden: die Gesellschaft bietet als behördliches Auftragslabor ihre Dienstleitungen nun auch Dritten an. Dabei wahrt sie streng ihre Unabhängigkeit von der pharmazeutischen Industrie, um ihr Kerngeschäft – die amtliche Arzneimitteluntersuchung – nicht zu gefährden.

Dieses Kerngeschäft wird für die Gesellschafter der InphA, die Länder Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland, Schleswig-Holstein und Niedersachsen erbracht. Die Gesellschaft ist offen für weitere Bundesländer, die sich an ihr beteiligen wollen. Der Gesellschaft beizutreten ist künftig jedoch keine Voraussetzung mehr, um Untersuchungen bei der InphA durchführen zu können. Beauftragungen können jederzeit in jedem beliebigen Umfang erfolgen.

Gesicherte Qualität

Neben der engen Kooperation mit nationalen Kollegialstellen, Überwachungsbehörden, Instituten und Ministerien ist die InphA auch auf europäischer Ebene aktiv. Als Mitglied des europäischen OMCL-Netzwerks trägt sie zur Sicherstellung einheitlicher Qualitätsstandards in den europäischen OMCLs bei. Die nationale Akkreditierung durch die deutsche Akkreditierungsstelle DAkkS wird durch Audits des europäischen OMCL-Netzwerks und den Status als WHO-präqualifiziertes Labor komplementiert.